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Künstlerversicherung – Als Künstler rundum richtig abgesichert!

 Hals- und Beinbruch! – Diesen Spruch kennt jeder Künstler!

„Kunst“ kommt bekanntlich von „können“ und wer etwas  kann, der sollte das auch tun – nach Möglichkeit auch  beruflich. Sich als Künstler zu etablieren und davon leben zu  können ist natürlich kein Zuckerschlecken. Dennoch gibt es  wohl kaum etwas Schöneres, als von seinem Talent leben zu  können.

Da auch ein Künstlerleben der gesellschaftlichen Entwicklung  Tribut zollen muss, sollten verschiedene Punkte bedacht  werden, damit Ihnen ein Missgeschick oder eine Erkrankung  nicht finanziell das Genick bricht. Wir möchten Ihnen hier  gerne die wichtigsten Bereiche aufzeigen, die Sie bei Ihrem  persönlichen Risikomanagement beachten sollten.

Ihre persönliche Vorsorge

Ganz oben auf Ihrer Prioritätenliste sollte natürlich Ihre  persönliche Vorsorge stehen. Im Detail sind es diese drei  Probleme, die gelöst werden müssen:

  • Krankheit
  • Pflegefall
  • Einkommen im Alter

Da das Einkommen von Künstlern oft stark schwankt,  gab es hier in der Vergangenheit oft Probleme. Konnten  Versicherungsbeiträge nicht gezahlt werden, bestand kein  Versicherungsschutz mehr – eine Behandlung beim Arzt war  dann der Super-GAU für die finanzielle Situation der nächsten  Jahre. Für das Alter wurde auch nicht von jedem ausreichend  gespart, weshalb im Rentenalter der Gang zum Sozialamt für  manchen unumgänglich war.

Der Gesetzgeber hat die besondere Situation von Künstlern  verstanden und versuchte, eine Lösung zu schaffen, die auch  dem Künstlerstand zu einer soliden sozialen Absicherung verhilft. Mit Einführung des Künstlersozialversicherungsgesetzes  (KSVG) wurde die Künstlersozialkasse eingeführt.

Die Künstlersozialkasse (KSK) ist kein eigener Leistungsträger,  sondern bezuschusst die Beiträge ihrer Mitglieder zu einer  Krankenkasse freier Wahl. Gleiches gilt für die Beiträge zur gesetzlichen Renten- und Pflegeversicherung. Künstler  und Publizisten, die Mitglied der KSK sind, müssen so nur die Hälfte der jeweils fälligen Beiträge selbst aufbringen, der  Rest wird durch Zuschüssen des Bundes und durch die Abgaben von verwertenden Unternehmern (z. B. Veranstaltern)  aufgebracht. Es ist also ein wenig wie bei Arbeitgeber und Arbeitnehmer, jeder zahlt seinen Anteil am Gesamtbeitrag an  die GKV.

Die KSK entscheidet darüber, ob ein Antragsteller als selbstständiger Künstler oder als Publizist anerkannt wird. Sie  berechnet die Beitragsanteile für Ihre Mitglieder, zieht diese auch ein und leitet diese Beiträge voll an die Leistungsträger  der Renten-, Kranken- und Pflegeversicherung weiter.

Durch diese spezielle Regelung wird es für Künstler in aller  Regel kaum möglich sein, günstiger an eine Krankenversorgung  zu gelangen. Der Leistungsumfang der gesetzlichen Krankenkassen ist zwar nur eine Basisversorgung, die viele Lücken  aufweist – aber diese können durch private Zusatzverträge  den persönlichen Ansprüchen entsprechend geschlossen  werden. Bis Ihre finanzielle Situation ein solides Fundament hat,  stellt die Kombination aus gesetzlichem Basis- und privatem  Zusatzschutz sicher die sinnvollste Lösung dar, Ihnen eine gute  Gesundheitsabsicherung zu sichern.

Wir raten dazu, in diesen Bereichen der Krankenvorsorge  zusätzlich privat vorzusorgen:

Stationäre Zusatzversicherung – Mit einer stationären  Zusatzversicherung werden Sie im Optimalfall in einem Krankenhaus Ihrer Wahl als Privatpatient behandelt, auf Wunsch  auch vom Chefarzt. Sie liegen im Ein- bzw. Zweibettzimmer  und können die Möglichkeiten der modernsten Medizintechnik  ausschöpfen.

Zahnzusatzversicherung – Die Krankenkassen übernehmen  im Bestfall 65 % der Kosten für Zahnersatz. Allerdings nur im  Rahmen der Regelversorgung. Eine Brücke, die 700,-Euro  kostet, würde demnach mit maximal 455,-Euro bezuschusst  werden. Drei Implantate für je 1.600,-Euro, die eine hochwertigere Alternative zur Brücke wären,  würden ebenso bezuschusst werden. Die Restkosten lassen sich zu einem Großteil  über eine Zahnzusatzversicherung decken.

Pflegeergänzung

Im Zuge einer Krankenzusatzabsicherung sollte auch bereits  über das Thema Pflegebedürftigkeit nachgedacht werden,  wobei das längst kein „Alte-Leute-Problem“ mehr ist. Das  Risiko zum Pflegefall zu werden betrifft auch junge Menschen. Krankheit und Unfall kennen kein Alter. Die gesetzliche  Pflegeversicherung leistet vor allem bei notwendiger stationärer  Pflege kaum die Hälfte der anfallenden Kosten. Der Rest bleibt  beim Pflegebedürftigen bzw. seiner Familie hängen. Ein Pflegetagegeld stellt die preisgünstigste Lösung zum Auffangen dieses enormen finanziellen Risikos dar. Sorgt man bereits in  jungen Jahren für einen solchen Schutz, fällt der Beitrag zumeist nicht spürbar ins Gewicht.

Krankentagegeldversicherung – Mitglieder der KSK haben einen Anspruch auf Zahlung eines Krankengelds durch  Ihre Krankenkasse. Der Anspruch beginnt mit Beginn der siebten Krankheitswoche. Gegen einen erhöhten Beitrag  besteht die Möglichkeit, einen früheren Beginn des Krankengeldanspruchs mit Ihrer Krankenkasse zu vereinbaren. Das  Krankengeld beträgt 70 % Ihres regelmäßig erzielten Arbeitseinkommens. Die Lücke zwischen gesetzlichem Krankengeld und Ihrem Regeleinkommen kann durch ein Krankentagegeld privat abgesichert werden.

Arbeitskraftabsicherung

Als Mitglied der Künstlersozialkasse haben Sie über die gesetzliche Rentenversicherung einen grundsätzlichen Anspruch auf  Erwerbsminderungsrente, falls Sie krankheits- oder unfallbedingt nicht mehr arbeiten können. Praxisproblem bei der  Bewilligung ist allerdings, dass hier in keinster Weise auf Ihre  bisherige Tätigkeit eingegangen wird. Es wird lediglich geprüft,  ob Sie täglich einer bestimmten Anzahl von Stunden irgendeiner beruflichen Tätigkeit nachgehen können.

Als Künstler sind Sie vergleichsweise anfällig für Einschränkungen Ihrer Arbeitskraft. Bei einem Pianisten können schon  geringe Einschränkungen der Bewegungsfähigkeit eines Fingers  ausreichen, um die Karriere zu beenden. Gleiches kann für  einen Maler gelten, der keine Farben mehr unterscheiden kann  oder für einen Schriftsteller, der unter dauerhaften Konzentrationsstörungen leidet. Sicher können Sie sich also vorstellen,  dass das Prüfungsgebaren der gesetzlichen Rentenversicherung bei Künstlern in aller Regel eine weitestgehend uneingeschränkte Erwerbsfähigkeit als Ergebnis auswirft. Auf Leistungen sollten Sie hier also keinesfalls vertrauen – hier müssen Sie  selbst für Lösungen sorgen.

Der Königsweg der Arbeitskraftabsicherung wäre eine Berufsunfähigkeitsversicherung. Aufgrund der oben beschriebenen  Anfälligkeit Ihres Berufsstandes gibt es kaum Anbieter, die  überhaupt vollwertigen Schutz ohne Einschränkungen bieten.  Mindestens bei der Höhe der versicherbaren Berufsunfähigkeitsrente wird es starke Einschränkungen geben. Sollten  Sie zu einem früheren Zeitpunkt Ihres Lebens bereits eine solche Absicherung abgeschlossen haben, können Sie sich  glücklich schätzen. Der Schutz bleibt – Wahl eines guten Tarifs vorausgesetzt auch für Ihre künstlerische Tätigkeit  uneingeschränkt bestehen. Hier genießen Sie eine Art von Bestandsschutz. Gerne prüfen wir dies für Sie.

Ansonsten kann der Blick auf Alternativprodukte sinnvoll sein, mit denen sich der nötige Schutz darstellen lässt. Die  Funktionelle Invaliditätsabsicherung (FI) stellt hier eine Lösung dar, gleich mehrere Fliegen mit einer Klatsche  schlagen zu können. Als eine verbesserte Unfallrente kommt sie nicht nur bei bleibender Invalidität zur Auszahlung. Auch  beim Verlust von Grundfähigkeiten, der Diagnose einer schweren Krankheit, der Schädigung eines Organs oder dem  Eintritt des Pflegefalls, wird die versicherte Rente fällig.

Diese Rentenleistung kann dann – je nach Schwerpunkt, den man setzen möchte – durch eine größere Einmalzahlung aus einer Dread Disease (Schwere Krankheiten Vorsorge – z. B. Kehlkopfkrebs, Multiple Sklerose, etc.) oder eine  spezielle Unfallversicherung für Künstler (z. B. volle Invaliditätsleistung bei unfallbedingter Amputation eines Fingers)  ergänzt werden.

Zweck der Unfallversicherung ist primär, Ihr gewohntes Umfeld bestmöglich an eine unfallbedingt erworbene Invalidität  anpassen zu können (z. B. Installation von Treppenliften und Rampen, Anschaffung eines behindertengerecht umgebauten Pkw, etc.). Die hohen Invaliditätsgrade, die in den speziellen Gliedertaxen der Künstler-Tarife vereinbart sind, zeugen  jedoch schon von der etwas komplizierteren Absicherungssituation Ihres Berufsstandes. Hier wurde von jeher versucht,  zumindest eine gewisse Basis der Arbeitskraftabsicherung zu schaffen.

Gesetzlicher Unfallversicherungsschutz besteht als freiberuflicher Künstler für Sie übrigens nur dann, wenn Sie  ausdrücklich eine freiwillige Mitgliedschaft bei der Verwaltungs-Berufsgenossenschaft (VBG) beantragen. Wirklich  empfehlenswert ist das angesichts der Leistungen, die in allererster Linie darauf abgestellt sind, Sie wieder arbeitsfähig zu machen (z. B. Behandlungskosten, Reha Maßnahmen, etc.) nicht wirklich. Lediglich für angestellte Künstler und  Publizisten sowie für freie Grafiker und Fotografen besteht Versicherungspflicht bei den jeweils zuständigen Berufsgenossenschaften.

Welche Kombination die sinnvollste ist, muss immer im Einzelfall betrachtet werden. Wir nehmen uns hier gerne Zeit für  Ihre individuelle Absicherung.

Altersvorsorge

Das Thema Altersvorsorge wird von vielen gerne auf die lange  Bank geschoben. Künstler stellen hier also weniger eine  Ausnahme, als den Regelfall dar. Die von Jahr zu Jahr meist  stark schwankenden Einkommen führen im Ergebnis oft zu  einer eher bescheidenen gesetzlichen Altersrente. Wer im Alter  ein vernünftiges Auskommen haben will, muss also auch privat  etwas zur Seite legen.

Das führt uns zu einer weiteren Besonderheit bei Künstlern:  Trotz freiberuflichem Status genießen sie als KSK-Mitglied volle  Förderung im Rahmen der „Riester-Rente“.

Bei Riester handelt es sich um eine staatlich geförderte Form  der Altersvorsorge. Neben Ihren Sparbeiträgen (mind. 60 Euro pro Jahr) fließen mind. 154 Euro jährliche Grundförderung  in Ihren Vertrag. Für jedes Kind kommen nochmal 184 bzw. 300 Euro (bis 2008 / ab 2008 geborene Kinder) hinzu.  Einzige Vorgabe: Inklusive der Ihnen zustehenden Förderung müssen jährlich 4 % Ihres Vorjahreseinkommens gespart  werden (Mindestbeitrag siehe oben). Sie können maximal 2.100 Euro pro Jahr förderwirksam sparen. Hierfür steht im  Rahmen der Steuererklärung ein eigener Freibetrag zur Verfügung, da Sie die Beiträge auch steuerlich absetzen können.  Übersteigt Ihre Steuerersparnis die gewährten Zulagen, erhalten Sie zusätzlich eine Steuergutschrift.

Ziel der Absicherung ist primär eine lebenslange Rente, wobei Sie sich 30 % des Vertragsguthabens in einer Summe  auszahlen lassen können. Der Gesetzgeber schuf zudem die Möglichkeit, die Riester Förderung auch zum Erwerb von  Wohneigentum einsetzen zu können. Diese Option will aber genauestens geprüft werden, da die Vorteile – gerade im  anhaltenden Zinstief – nur gering, dafür aber an einer Reihe von Regelungen geknüpft sind.

Auch die Basisrente steht Ihnen offen. Auch sie ist auf eine lebenslange Rentenzahlung ausgelegt. Auch hier findet  staatliche Förderung statt – allerdings „nur“ über hohe Freibeträge, die steuerlich angesetzt werden können. Wer viel Steuern  zahlt, erhält in der Folge auch eine hohe Förderung – wer wenig  zahlt entsprechend weniger.

Die Privatrente ist die flexibelste Möglichkeit, fürs Alter zu sparen. Eine staatliche Förderung findet erst zum Ende der Laufzeit  statt (Mindest-Endalter 62 Jahre). Hier müssen Sie nur den  halben Ertragsanteil versteuern, was zu anderen Sparformen  (z. B. Bank- oder Fondssparplan) eine deutliche Besserstellung  darstellt. Sie können sich das Guthaben des Vertrags lebenslang verrenten oder auch in einer Summe auszahlen lassen.  Auch während der Ansparzeit haben Sie die Möglichkeit, den  Vertrag entsprechend Ihrer Lebenssituation einzusetzen (z. B. Policen Darlehen, etc.).

Man muss fürs Alter sparen, wenn man es genießen will. Je früher man damit anfängt, desto besser. Es gibt verschiedene Möglichkeiten eine solide Altersvorsorge aufzubauen. Welche die für Sie passende Lösung ist, können wir nur  im gemeinsamen Gespräch herausfinden. Sie dürfen vor diesem großen Problem keinesfalls die Augen verschließen.  Je früher Sie anfangen eine Altersversorgung aufzubauen, desto weniger müssen Sie sparen. Der Zinses-Zins-Effekt  belohnt jeden, der sich früh für seine unvermeidbare Altersversorgung entscheidet.

Worauf Sie sonst noch achten müssen!

Neben Ihrer persönlichen Vorsorge müssen Sie auch noch an eine Reihe anderer potentieller Probleme denken, um  durch eigene Unachtsamkeit oder äußere Einwirkung nicht  finanziellen Schiffbruch zu erleiden.

Haftpflichtversicherung

Bedenken Sie immer: Fügen Sie im Rahmen Ihrer Freiberuflichkeit einem anderen einen Schaden zu, leistet Ihre Privathaftpflichtversicherung dafür in aller Regel keinen Cent. Dafür  gibt es die Berufshaftpflichtversicherung. Diese kommt für alle  berechtigten Schadenersatzforderungen auf, die man an Sie  stellt und die im Rahmen des gewählten Tarifs abgedeckt sind.  Zuvor werden die Forderungen auf ihren rechtlichen Anspruch  hin geprüft – besteht kein Schadenersatzanspruch, werden  die Ansprüche abgewehrt. Wenn nötig, auch vor Gericht mit  Übernahme aller entstehenden Verfahrenskosten. Wichtig: Immer alle Tätigkeiten melden! Auch wenn Sie z. B. nebenher Unterricht geben oder Workshops veranstalten. Nur für die Tätigkeiten, die Ihr Versicherer auch kennt, wird er auch  Versicherungsschutz gewähren!

Die Haftpflichtversicherung kommt nicht nur für die Schäden auf, die Sie persönlich verursachen. Auch Schäden durch  Erfüllungsgehilfen werden gedeckt (z. B. befreundeter Tontechniker, auch wenn er ohne Bezahlung tätig ist). Treten  verschiedene Künstler als Gruppe in der Öffentlichkeit auf (z. B. Musikband, Theatergruppe, Künstlerkreis,…) und  erzielen dadurch Einkommen, bilden Sie automatisch eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR). Das bringt eine  gesamtschuldnerische Haftung mit sich. Daher empfehlen wir hier eine gemeinsame Haftpflichtversicherung! Fackelt ein  Bassist aus Unachtsamkeit die Bühne ab und es besteht keine Haftpflichtversicherung, kann die Schadenersatzforderung an jedes einzelne Bandmitglied herangetragen werden – letztlich zahlt dann der, bei dem etwas zu holen ist. Hier  dürfen Sie kein unnötiges Risiko eingehen!

Rechtsschutzversicherung

Die Rechtsschutzversicherung ist das logische Gegenstück zur  Haftpflichtversicherung. Sie hilft Ihnen in erster Linie dabei,  eigene Ansprüche rechtlich durchsetzen zu können. Das  können eigene Schadenersatzansprüche sein, Streitigkeiten mit  dem Finanzamt oder auch strafrechtliche Vorwürfe, gegen die  Sie sich verteidigen müssen. Auch offene Forderungen, die Sie  gegenüber Auftraggebern haben, können über den meist mit  enthaltenen Inkassoservice eingetrieben werden. Es empfiehlt  sich, hier eine sehr umfangreiche Absicherung zu wählen, da  Sie nie wissen können, welches Rechtsproblem in der Zukunft  auf Sie wartet.

Sachversicherung

Wohl jeder Künstler hat zumindest ein Minimum an „Handwerkszeug“. Ähnlich wie Ihr privates Hab und Gut über eine  Hausratversicherung, können Sie ihr Arbeitsgerät über eine gewerbliche Inhaltsversicherung absichern. Hierbei können  Sie frei entscheiden, welche der Gefahren Feuer, Leitungswasser, Sturm/Hagel, Einbruchdiebstahl und Elementarschäden Sie abgesichert wissen wollen. Einzelne Anbieter stellen hier noch weitere Absicherungsmöglichkeiten zur Verfügung  (z. B. Extended Coverage). Eine Inhaltsversicherung empfiehlt sich in jedem Fall, wenn Sie z. B. ein Atelier betreiben.

Sind es eher einzelne Gegenstände (z. B. Instrumente), welche Sie nutzen, kann evtl. eine speziellere Absicherung (z.  B. Instrumentenversicherung, Fotoausrüstungsversicherung) die bessere Wahl sein. Solche Absicherungen sind im Verhältnis zur meist niedrigeren Versicherungssumme zwar etwas teurer, bieten aber z. B. auch während eines Transports  Schutz. Was empfehlenswerter ist, muss immer im Einzelfall geprüft werden.

Ausstellungen und andere Veranstaltungen

Zum Abschluss dieser Broschüre möchten wir uns noch  dem weiten Feld der Veranstaltungen zuwenden. Selbst eine  Veranstaltung zu organisieren ist eine gute Möglichkeit, sich als  Künstler bekannter zu machen. Aus Versicherungssicht stellt  eine Veranstaltung grundsätzlich immer ein zusätzliches Risiko  dar, bei dem eigene Risikoherde zu beachten sind. Wir möchten  hier zumindest die drei wichtigsten kurz Ansprechen.

Die Veranstalterhaftpflicht ist das absolute Minimum an  Schutz, denn öffentliche Veranstaltungen fallen normalerweise  nicht in den Schutz einer Berufshaftpflichtversicherung. Hier  bieten zwar manche Anbieter die Möglichkeit, zumindest regelmäßig stattfindende Veranstaltungen mit aufnehmen zu lassen,  der Regelfall ist dies aber nicht. Unabhängig von der Art der Veranstaltung sind immer die unterschiedlichsten Aufgaben  verteilt – Ausschank, Einlass, Garderobe, Werbung, Catering,… Überall kann etwas passieren. Der Veranstalter haftet  für alle Schäden, die seine Helfer oder er selbst verursachen.

Vor allem bei den Mietsachschäden sollte hier genauer hingeschaut werden. Bei vielen Tarifen am Markt sind z. B.  Schäden an gemieteten Immobilien gar nicht versichert oder nur dann, wenn es zu einem Brand kommt. Auch gemietete  oder geliehene bewegliche Sachen sind oft vom Versicherungsschutz ausgeschlossen bzw. ist dieser auf Arbeitsmaschinen o. ä. beschränkt.

Vorsicht bei Zusatzrisiken! Nicht alles, was bei einer Veranstaltung so geboten oder betrieben wird, ist automatisch auch  im Versicherungsschutz der Veranstalterhaftpflicht enthalten. Klassische Beispiele für Zusatzrisiken sind z. B. Tribünen,  Hüpfburgen, gemietete Festzelte, ein Feuerwerk oder auch ein Umzug.

Für fast jede Veranstaltung müssen Dinge von Dritten angemietet oder geliehen werden: Festzelt, Bühne, Lichttechnik,  Beschallungsanlagen (PA), Heizpilze, Biertischgarnituren,…  Die Miete für solche Dinge mag teilweise schon recht hoch  ausfallen – der tatsächliche Wert beträgt oft noch ein Vielfaches  davon! Als Mieter der Dinge hat Ihr Kunde eine besondere Sorgfaltspflicht übernommen. Treten durch seine Schuld Schäden  ein, wird Schadensersatz für die Reparatur oder Ersatz fällig.

Wie wir oben bereits feststellten, ist es oft nicht möglich, alle  denkbaren Schäden über die Veranstalterhaftpflicht abzudecken. Vor allem gemietete Technik stellt hier eine enorme  Gefahr dar. Auch auf kleinen Bühnen kommt schnell Material  von fünf- oder sechsstelligem Wert zum Einsatz. Mindestens hier empfiehlt es sich, über eine gesonderte Elektronikversicherung Vorsorge zu treffen.

Es gibt eine Reihe von Gründen, aus denen eine Veranstaltung abgesagt oder abgebrochen werden muss. Meist ist  es das Wetter, das einem das schöne Event verhagelt. Starkregen, Sturm, Gewitter,… selbst, wenn es sich um eine  Indoor-Veranstaltung handelt, hat schlechtes Wetter direkten Einfluss darauf, wie viele Besucher kommen. Kommen zu  wenige oder muss mitten drin abgebrochen werden, zahlt der Veranstalter meist drauf. Seine Vorlaufkosten erstattet ihm  niemand. Daher wurden auch hier Versicherungslösungen erdacht, die geeigneten Versicherungsschutz bieten  (Ausfallversicherung).

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